Aktion 72 Stunden 2010 im Kanton Zürich

Vom 9. Bis 12. September nahmen schweizweit rund 28'000 Kinder und Jugendliche, aufgeteilt auf 580 Projekte, an der Aktion 72 Stunden 2010 teil. Im Wettlauf gegen die Zeit setzten sie mit ihrer Gruppe Projekte um, die sie erst bei Projektstart von ihren Leitern/Leiterinnen genannt bekamen. Es galt, mit vielen verrückten Ideen, einer grossen Portion Kreativität und ohne Geld etwas Gemeinnütziges zu realisieren.

84 Projekte im Kanton Zürich

Die 84 Projekte, die während der Aktion 72 Stunden im Kanton Zürich durchgeführt wurden, brachten einen kulturellen, sozialen oder ökologischen Mehrwert für die Bevölkerung in den jeweiligen Gemeinden. Die Vielfalt aller Projekte besticht: Aus Abfallmaterialen wie Pet und Karton wurde eine Geisterbahn erstellt, um die Bevölkerung für das Recycling zu sensibilisieren, es wurde ein Musical-Theater aufgeführt, aus jungen Bäumen ein Labyrinth gepflanzt und Teiche und Waldstücke gesäubert. Neben verschiedenen Aufbau- oder Restaurationsarbeiten, unter anderem an öffentlichen Spielplätzen, Grillplätzen und Badeanstalten, sammelten viele Gruppen durch ehrenamtliche Arbeit Gelder für wohltätige Zwecke, z.B. spendete eine Gruppe durch verschiedenen Aktionen, wie Velokurierdienst, Sponsorenlauf, Hilfe im Garten... sage und schreibe über 18’000 Franken für krebskranke Kinder. Dies sind nur einige Beispiele der aktiven Kinder und Jugendlichen während der 72 Stunden. Die Projekte erhielten eine immense Unterstützung der lokalen Bevölkerung und des lokalen Gewerbes. Spontan wurden Essen,  Farbe, Holz, Transportwagen, Bäume, Zuckerwattenmaschine, Baumaterialien etc. gesponsert oder Knowhow zur Verfügung gestellt.

Fakten aus dem Kanton Zürich

  • Rund 3'000 aktive Kinder und Jugendliche
  • 84 soziale, kulturelle oder ökologische Projekte auf lokaler Ebene
  • Über 60’000 Stunden freiwilliges Engagement

Tätigkeiten Organisationskomitee und Loclead

  • Das siebenköpfige Organisationskomitee (OK) des Locleads Kanton Zürich hatte die Gesamtverantwortung für die Durchführung der Aktion 72 Stunden im Kanton. Es war zusammengesetzt aus Vertreter/innen des Cevi Regionalverbands ZH-SH-GL und Winterthur-Schaffhausen, der Jungwacht Blauring, der Pfadi und der kantonalen Kinder- und Jugendförderung der okaj zürich. Neben der Koordination mit der nationalen Projektträgerin, der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) ging es darum, Werbung für das Projekt zu machen, Informationen weiterzugeben, die Gruppenleitenden zu betreuen, Anliegen zu koordinieren, Fundraising und Sponsoring zu betreiben, Medienarbeit zu machen und ein Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen.
  • 26 Personen waren involviert bei der Gruppenleiterbetreuung, dazu gehörten Informationen weiterleiten, unterstützen bei der Projektplanung, allgemeinen Fragen und dem Erstellen von Projektverträgen mit Drittparteien.
  • Drei Personen bildeten das kantonale Medienteam. Sie gingen aktiv Medien an, versorgten sie mit Informationen und vermittelten Informationen und Kontakte von lokalen Gruppenprojekten. Ebenfalls unterstützten sie die Gruppenleitenden mit Leitfäden, Beispielmaterialen oder bei Fragen.